Montag, 10. Juni 2013

Was ist denn bitte eine Trinkuhr?



Das war der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss als ich das erste Mal von diesem Produkt hörte. Nach nur wenigen Recherchen stieß ich schnell auf die Erfindung von Sven Olsen. 

Bei der Trinkuhr handelt es sich um eine Erinnerungshilfe um die regelmäßige Versorgung des Körpers mit Flüssigkeiten zu gewährleisten. Da unsere Körper selbst aus circa 70 % Wasser bestehen ist es selbstredend, dass Trinken einfach lebenswichtig ist. Ohne einen ausreichenden Austausch dieses Wassers können unsere Muskeln und auch unsere Organe einfach nicht richtig funktionieren. Konzentrationsstörungen, Kopfweh, ein stockender Stoffwechsel und somit selbst herbeigeführte erhöhte Risikofaktoren für Schlaganfälle und Herzinfarkte haben wir durch zu wenig Trinken über kurz oder lang teils selbst zu verantworten.

Mir passiert es gelegentlich, dass ich nach anstrengenden Tagen im Büro pünktlich zum Feierabend meine 1,5 Liter Wasserflasche fast unangetastet auf dem Schreibtisch stehen sehe. Und genau an diesem Punkt setzt die Trinkuhr an. Trinken muss man auch hier noch selbst, aber mit der Trinkuhr erhält man eine, wie ich finde, niedliche und verlässliche Hilfe zur Seite gestellt um die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme nicht zu vernachlässigen.

Das Grundprinzip der Trinkuhr ist recht einfach. Man erhält die kleine „Uhr“ mit digitaler Anzeige. Anstelle von Zahlen wurden hier kleine Gesichter als Anzeigesymbole ausgewählt. Die Grundfarben der Gehäuse der Trinkuhr sind schwarz, grün, blau und pink. Meine Trinkuhr ist vom Design, wie alle anderen Modelle der Reihe Smiley OM 336 sehr schlicht gehalten und das Plastikgehäuse hat die Farbe schwarz.

Hier habe ich euch einige Fotos gemacht:





Geliefert wird die kleine süße Trinkuhr in dieser Verpackung. Bereits darauf sieht man das erste Anzeigesymbol. Es handelt sich um ein lächelndes Gesicht.





Im Inneren des Kartons findet sich die Trinkuhr und eine nützliche Gebrauchsanweisung in der alle Teile mit Nummerierung aufgelistet sind damit die Inbetriebnahme reibungslos und schnell vorgenommen werden kann. Die Gebrauchsanweisung ist hier zweisprachig in Deutsch und Englisch verfasst.





Auf der Rückseite sieht man den Ein- und Ausschalter und das mit kleinen Schräubchen verschlossene Batteriefach.





Von der Draufsicht sieht man fast die Farbe des Plastikgehäuses nicht mehr. Hier schaut man nur auf den Bildschirm, der vollkommen frei von Schnörkeln, schön schlicht und funktionell gehalten ist.

Mediziner und Ernährungsexperten raten an täglich ca. 1,5 bis 2,0 Liter Wasser gleichmäßig über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Die Trinkuhr erinnert den Benutzer nach ca. 60 – 90 Minuten daran ein Glas Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Um euch die Funktionsweise der Trinkuhr zu zeigen habe ich euch ein kleines Video dazu gedreht.



Hier stelle ich die Trinkuhr am Schalter auf der Rückseite an. Im Anschluss sieht man alle 5 Gesichter / Anzeigesymbole über die die „Uhr“ verfügt. Nachdem sich alle gezeigt haben ertönt ein Summgeräusch. Danach drücke ich die Trinkuhr leicht wenige Sekunden auf einen festen Untergrund um sie so zu aktivieren. Nun zeigt sie mir ihr hübsches Lächeln, welches sich mit voranschreitender Zeit mehr und mehr in eine kleine Schnute verwandelt. Wenn man die Trinkuhr nicht beachtet erfolgt als Signal eine leicht Vibration der „Uhr“ die sich mittels des Summgeräusches bemerkbar macht. Spätestens jetzt sollte man, sofern noch nicht geschehen, seine körpereigenen Flüssigkeitsreserven aufstocken. Wenn man die Trinkuhr mit Missachtung straft hat man das Vergnügen in immer kürzer werden Abständen der Vibrationsalarm zu hören. Nach 2,5 Stunden endet der Alarm und die Uhr schaltet sich von selbst ab. Das finde ich sehr praktisch wenn man unverhofft zum Termin muss und die Uhr auf dem Schreibtisch vergessen sollte.
Um die Trinkuhr, bei korrekter Benutzung, neu auf Beginn zu setzen drückt man sie einfach wieder leicht einige Sekunden auf die Unterlage. Natürlich muss man damit nicht warten bis der Summton hörbar wird. Man kann die Uhr jederzeit neu die Zeit messen lassen.

Ich muss ja zugeben, dass ich im Vorfeld neugierig auf die Trinkuhr war und mir der Nutzen zwar sachlich einleuchtend war, ich aber Zweifel hatte ob ich zwischen meinen Ordnern, den Telefonaten und dem tausend Sachen im Kopf haben überhaupt am Ende des ersten Tages noch Lust auf die Trinkuhr haben würde.

Mein Fazit:

Meine Kollegen finden die kleine Trinkuhr niedlich. Mir gefällt das schlichte aufs wesentliche reduzierte Design. Einfach und trotzdem ein richtiger Hingucker. Sie ist schön klein und eignet sich hervorragend zum mitnehmen. Im Vorfeld hätte ich, als halbwegs junger Mensch nicht gedacht, dass ich einen Aufpasser für meine Trinkgewohnheiten benötige. Leider konnte ich mich des Öfteren dabei erwischen wie ich ungläubig auf den Schreibtisch sah und das böse Gesichtchen der Trinkuhr mit mahnendem Ausdruck zurück schaute. Da das leider recht häufig der Fall war, wird die Trinkuhr bei mir nun regelmäßig zum Einsatz kommen.

Wem es nicht gefällt die Trinkuhr mit sich herumzutragen der kann sich auch eine ganz tolle 13-sprachige Trinkuhr-App für iPhone, iPad und iPod touch herunterladen die ebenso gut funktioniert wie die Trinkuhr selbst.

Und wer über aktuelle Themen rund um diese nützliche Erfindung zeitnah infomiert sein möchte kann jetzt auch Teil der großen Fangemeinde auf Facebook werden. Bisher gibt es auf der Seite über 9.000 Fans.

Ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich die neckische Trinkuhr auf meinem Blog mit der Unterstützung von www.trinkuhr.de vorstellen darf.

Kommentare:

  1. hey ich hab mich grad in dir wiedererkannt! :-) Das wäre auch ideal für mich!
    Danke für den Tipp!
    LG Anna

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    1. Ich konnte es mir praktisch nicht recht vorstellen, aber inzwischen hab ich sie im Büro ständig an. Wenn ich irgendwo vertieft bin schalt ich einfach ab. :-)

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